Wir haben hier in Licherode eine für ganz Hessen wertvolle Einrichtung in der Kinder- und Erwachsenenbildung“, so das Fazit eines Besuches der CDU-Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt im Umweltbildungszentrum in Alheim-Licherode. Als jemand, der auf dem Land aufgewachsen sei, könne man sich es kaum vorstellen, dass es 10-jährige Kinder gäbe, die noch nie im Wald waren oder eine Kuh in der Realität gesehen hätten. Und doch komme dies bei Kindern aus den Ballungsgebieten sehr häufig vor, so der Geschäftsführer des Bildungszentrums Ahmed Al Samarraie.

Wie fühlt sich eine Kuh an die uns die Milch gibt und wie bekommt man die Milch aus der Kuh heraus? Was lebt auf der Wiese, im Bach, im Wald und wie sind wir in unserem täglichen Leben damit verbunden? Diese und andere Fragen seien es, auf die die Einrichtung Antworten gebe und zwar am konkreten Beispiel vor Ort. Die breite Palette der Bildungsangebote reicht dabei vom kreativen Gestalten mit Naturmaterial über das Thema gesunde Ernährung bis hin zu modernen Lern- und Entspannungstechniken. Licherode will mit seinen Bildungsangeboten dazu beitragen das hohe Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu konkretisieren und in der Schulrealität zu verwurzeln. Beispiele hierzu sind die Seminare zum Thema „Umweltlernen in einer ökologischen Schule“ und die Workshops zu den Modellkonzepten „Besser-Esser-Pass“, „Wald-Hüter-Pass“ und „Umwelt-Trainer-Schein für Senioren“, erläutert Al Samarraie.

Lena Arnoldt zeigte sich erfreut über die hervorragende Arbeit der Einrichtung und die enge Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium, unter der das Umweltbildungszentrum Licherode seine umweltpädagogischen Erfahrungen und Kompetenzen aktiv in die Lehrerbildung einbringe. So eröffne Licherode mittlerweile Angebote für alle Phasen der Lehrerbildung in Hessen“, so Lena Arnoldt abschließend.

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